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Nach einer Umschulung als Softwareentwicklungsassistent fühlte ich mich mit genug UNIX-Wissen ausgestattet, um mich intensiv mit Linux zu beschäftigen.

So kam den auch durch einen Bekannten aus meiner Mailbox Zeit (Sysop der Tramp-bbs in Erlangen) eine SuSE Linux 4.2 Distribution in meine Hände, die ich erfolgreich auf meinem damals zusammen geschnorrtem i386 installierte - das war irgendwann im Jahre 1995.

Für den Anfang war SuSE relativ "Leichte Kost" und ich war zufrieden daß das System lief, und mir als Internet Zugangsrouter gute Dienste leistete - vor allem in Verbindung mit einem Amiga als Client, der mittels ARC-Net angebunden war. Vor allem das, im gegensatz zu Windows oder OS/2, problemlose Zusammenspiel zwischen Linux und Amiga ARC-Net beeindruckte mich damals.

Wie es nicht ausbleiben kann, hab ich im laufe der Zeit immer mehr von linux verstanden. Bis zur Version 6.2 installierte ich auch brav jede erscheinende Version von SuSE.

Nachdem der Konfigurations Prozess (YAST) immer weiter überarbeitet wurde, und mir ab der Version 6.0 genau dieser bei wechselnder Konfiguration (mal mit YAST, Mal direktes Editieren der Config Files) diverse, sehr unangenehme, Eigenmächtigkeiten entwickelt hatte, hatte ich mich nach einer anderen, ähnlich umfangreichen, Distribution umgeschaut. Jedoch konnte mich keine der damals vorhandenen Distributionen begeisteren.

In einer Fachzeitschrift bin ich auf einen Hinweis zu "LinuxFromScratch" gestossen. Mit den Informationen dieser Seite "http://www.linuxfromscratch.org" hab ich mich intensiv auseinandergesetzt, und so mein erstes Linux System selber aus den Sourcen gebaut. Das war damals noch sehr spatanisch. Ausser glibc, einigen Systemtools, sowie dem gcc war praktisch nichts dabei.

So hab ich mich darüber gemacht, und stueck fuer stueck dieses System erweitert, bis daraus eine beinahe komplette Distribution entstanden ist.

Nun auch so ein zusammengestricktes System will natuerlich gewartet werden. Und abundzu sollte dieses auch komplett erneuert werden.

Bei so einer gelegenheit musste ich feststellen, das das Basissystem dank der hervorragenden LSF Dokumentation, sehr schnell wieder aufgebaut war. Jedoch bis die ganzen erweiterungen (X11, Office Software, Mozilla usw.) wieder uebersetzt waren! Jedes 3. oder 4. Packet lies sich nicht mit "./configure; make; make install" uebersetzen, sondern brauchte noch diverse spezifisch anpassungen, oder hatte einen komplett anderen prozess (siehe X11!!)

Dies fuehrte dazu, das ich versucht habe den Erstellungs Prozess der Distribution zu Automatisieren. So entstand das Project "ViitorMake". Inzwischen ist daraus die ViitorLinux Distribution geworden. Da ich Beruflich sehr viel mit Solaris zu tun habe, habe ich die Konfiguration von ViitorLinux stark an Solaris angelehnt, die notwendigen Files jedoch weitestgehen nach /etc/sysconfig verlagert.

Für alle Interressierten: an die Sourcen von ViitorMake kommt man über den Subversion Tree

svn co svn://svn.compuextreme.de/Viitor/V962/ViitorMake

In dem ausgecheckten Verzeichniss ViitorMake gibt es ein Unterverzeichniss "DOC" - hier bitte lesen!!

Meine GULP ID: 53436

LPIC-Level 1 Zertifiziert
LPIC-Level 2 Zertifiziert
Novell Zertified Linux Administrator